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Diana Thiel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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info(at)zukunftsforum-energiewende.de

Den Wandel aktiv gestalten.

 

Mit dem Herzen sehen
Künstlerisch den Wandel gestalten.
Wie passen Kunst, Klimaschutz und die Energiewende zusammen? Wir zeigen Ihnen ambitionierte Kunstprojekte mit jeder Menge Herzblut. Ganz im Zeichen der documenta-Stadt Kassel. 

Kunst meets Fachveranstaltung
Bereits 2017 gab es ein eindrucksvolles Rahmenprogramm. Wir arbeiten rund um die Uhr daran, eine begleitende Kunstausstellung für Sie zu erstellen. Sie dürfen sich in den nächsten Wochen auf weitere Künstler-Updates freuen!

Kunstspaziergang
Erfahren Sie aus erster Hand, was Institutionen und freischaffende Künstler/Innen inspiriert und wie sie über die Kunst ihre Energie für den Wandel einbringen. Lernen Sie hierbei tolle Persönlichkeiten kennen, die sich der Energiewende verschrieben haben.

 

Künstlerinnen & Künstler

Alles eine Frage der Wahrnehmung: Themen, die uns im Alltag bewegen, aus einem anderen Betrachtungswinkel sehen. Lassen Sie sich inspirieren und von der kreativen Ader der Künstler des Zukunftsforums Energiewende anstecken.


Studenten der Kunsthochschule Kassel

Die Kunsthochschule Kassel ist eine teilautonome Hochschule der Universität Kassel.
An ihr werden wissenschaftliche, künstlerische und kunstpädagogische Studiengänge vereint angeboten. Dieser interdisziplinäre Ansatz wird bereits seit über 30 Jahren verfolgt und ständig weiterentwickelt.

 

 

Lea Schücking

»Bauschuttrecycling ist Umweltentlastung. Als Designerin sehe ich meinen Auftrag darin für einen verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen zu werben..«

Die Fliesen Shards zeigen das Potenzial und die Schönheit, die im Recyclen regionaler Baustoffe steckt. Die Ausgangsmaterialien für Shards sind Ziegelsteine und Altglas vom Bauschutt. Je nach Art des Ziegels, dem Mengenverhältnis zum Glas und der Temperaturkurve erhält man Fliesen verschiedenster Farben, Haptik und Eigenschaften. Die Farben reichen von Grau, Braun, Ocker und Creme bis zu einer reichen Palette an Grün- und Türkistönen. Da jede Fliese ein Unikat ist, erzeugen ihre subtilen Variationen eine lebendige Ästhetik.

Lea Schücking studiert Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel. Sie arbeitet experimentell und werkstoffübergreifend. Kennzeichnend für ihre Arbeiten ist der freie Umgang mit natürlichen Materialien und die bewusste Synthese von Konzept und Zufall.

Yannick Stark Kunsthochschule Kassel

Yannick Stark

»In Zeiten, in denen Regierungsvertreter großer Nationen den Klimawandel leugnen und die Klimaziele in immer weitere Ferne rücken, fühle ich mich verpflichtet mit den mir gegebenen Mitteln Aufmerksamkeit zu schaffen und mich mit den Gefahren des Geo-Engineerings auseinanderzusetzen.«

Was wäre, wenn der Mensch das Klima auf der Erde fast nach Belieben steuern könnte? Mit dieser Frage beschäftigt sich Yannick Stark in seiner Videoinstallation. Die Methode des Geo-Engineerings ist brandaktuell und heiß diskutiert. Die Animation soll visualisieren, wie die Umsetzung dieses Verfahren aussehen könnte. Obgleich dieser Vorgang umstritten ist, braucht es visuell Beispiele wie diese. Nicht nur versucht die Animation ein schweres Thema leicht begreiflich zu machen, sie weißt auch nochmals auf das bestehende Problem der Klimaerwärmung hin und konfrontiert den Betrachter mit einer möglichen Zukunft. Yannick Stark studiert an der Kunsthochschule Kassel und präsentiert seine Video-Installation/Animation, die sich auf eine humorvolle art, mit dem umstrittenen Thema Geoengineering auseinandersetzt.

Paul Diestel

»Absolute Grundlage für einen gelingenden Wandel im Umgang mit der Natur ist die Wertschätzung der Schöpfung.«

Paul Diestel studiert Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel. Vorbild – in jeder Beziehung - für seine Werke ist ihm die Natur. In der Schale eines Sonnenblumenkerns, im Puppenstadium des Ligusterschwärmers, im Mutterkorn findet er einen Ausschnitt aus einem Entwicklungsprozess. Obgleich der Kreislauf der Natur nicht aufhaltbar ist, will Paul Diestel mit seiner Kunst innehalten, um einzelne Stadien isoliert und ganz für sich zu betrachten. Sein Weg diesen nachzuspüren ist der bildhauerische Prozess,  für ihn ein Graben nach dem Wesentlichen durch Wegnehmen des Unwesentlichen. Der Künstler arbeitet ausschließlich mit Materialien, die er der Natur entnimmt: Holz, Ton, Stein, Kalk, Asche, Erdpigmente.

nachhaltiges Konfetti

Hannah Hartmann & Philip Weyer

»Biologisch abbaubares Konfetti - Blumensamen für den Umwelt-und Klimaschutz.«

Philip Weyer und Hannah Hartmann studieren Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel. Sie haben ein nachhaltiges Konfetti mit Blumensamen entwickelt: Das Schöne mit dem Nützlichen verbinden. Kompostierbares Konfetti als Träger von mindestens 26 heimischen Saatgutarten, damit nach einem Fest mehr bleibt als „kein Müll“.

Die Saatgutmischung besteht aus Gräsern und Blumen und dient als Heimat und Nahrungsquelle für verschiedene Arten von Wildinsekten und anderen Tieren. Alle enthaltenen Samen sind Lichtkeimer und treiben zu unterschiedlichen Zeiten und klimatischen Umständen aus. Für die Biodiversität, Bienen und zum Spaß.

Portrait Annick Jupe
Thomas Buda

Annick Jupe & Thomas Buda

»Als Produktdesigner besteht unsere Aufgabe nicht nur darin, mit den Ressourcen umweltschonend umzugehen, sondern auch die lokal vorhandene Arbeitskraft miteinzubeziehen.«

Annick Jupe und Thomas Buda studieren Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel. Sie haben in Kooperation mit dem Glücksgriff Kassel das Regalsystem bzw. Ausstellungsmöbel C/70/35 entworfen. Dieses besteht aus neun verschiedenen Regaltypen, welche sich variabel untereinander kombienieren und platzieren lassen.

Des Weiteren können alle Regale sowohl stehend als auch liegend verwendet werden und bieten so die höchstmögliche Variabilität, um einen Raum einzurichten. Die Deckel und Einlegeböden aus Birkenholz sind von der Unterseite gefräst und können problemlos ohne jegliche zusätzliche Verbinder eingesetzt werden.

Die beiden Produktdesigner verfolgen den Gedanken, die Regale vor Ort zu produzieren und somit die Lieferwege auf ein Minimum zu reduzieren. Außerdem steuert die lange Lebensdauer des Produktes durch seine robuste Bauweise zur Resourcenschonung bei.

Raamwerk

Studio für Kunst, Sozial, Kommerz - Raamwerk ist ein kreativer Knotenpunkt. Wir entwerfen ‚Raamen‘ für Workshops, Ausstellungen, Interventionen, Netzwerkevents und andere Formate. Wir verbinden Kulturschaffende, Wirtschaft, Kreative und die Stadt Kassel. 


» Es ist unsere Entscheidung, was wir aus unseren Straßen machen! «
Die Straßen in unseren Vierteln waren früher mehr als nur Parkplatz und Fahrbahn. Sie waren Spielplatz, Supermarkt, Dating-App, Naherholungsgebiet und Wohnzimmer. Das hat sich geändert.

Wir haben den Ort eingetauscht. Das Versprechen von Unabhängigkeit und grenzenloser Mobilität kam vor 70 Jahren mit dem Auto. Jetzt ist es an der Zeit eine Bilanz zu ziehen. Macht uns das Auto unabhängig? Sind überfüllte Straßen, Ampeln und Parkplatzsuche die grenzenlose Mobilität, wie wir sie uns vorgestellt haben?

Raamwerk hat beobachtet, getestet, und Vorschläge gemacht, wie wir die Straße nutzen könnten. 


Universität Kassel

Das Fachgebiet Experimentelles Entwerfen und Konstruieren der Architektur erforscht und erweitert in Zusammenarbeit mit der Forschungswerkstatt Digitale 3D Technik der Kunsthochschule die räumlichen und gestalterischen Potentiale von gebäudeintegrierter Photovoltaik und nutzt dabei zeitgenössische digitale Entwurfs- und Herstellungsprozesse.

 

Prof. Frank Stepper, Dipl-Ing. M.Arch.Timo Carl und Dr. Markus Schein

»Als Architekten und Designer sind wir davon überzeugt, dass die zukünftige Gestaltung unserer ´Umwelten´ nur durch eine Synthese von Ökologie und Ästhetik gelingen kann.«

Prof. Frank Stepper, Dipl-Ing. M.Arch.Timo Carl und Dr. Markus Schein entwickeln zusammen mit Studierenden der Universität und Kunsthochschule Kassel solare Leichtbaukonstruktionen.

Die Installation Solar Spline ist eine neue Typologie von Sonnensegel, die aus einer Wolke von organischen Photovoltaikzellen besteht, die von einer Seilkonstruktion gehalten wird. Eine ultraleichte, wiederstandfähige und ästhetische Lösung für zu heiße Plätze und Stadträume. Solar Spline schützt vor Regen, Wind, Sonne und produziert dabei noch Energie.

Die Arbeit wurde international ausgestellt und mit dem Preis Blauer Kompass 2018 des Umweltbundesamtes ausgezeichnet.

Studierende: 
 Ahmed Teftafeh, Annemarie Kroworsch, Lena Matveev, Lisa Schreiber, Mahmoud Dames, Steffen Och, Tuantai Truong, Wassim Daaboul, Grischa Göbel, Bastian Wiesel


Benjamin Herzog & Johann Bauerfeind von Solaga

»Wir glauben fest daran, dass die Energiewende eine biologische Wende sein wird. «

Der Biochemiker Benjamin und der Biotechnologen Johann sind die beiden Gründer von Solaga. Ein Startup, das mit außergewöhnlichen biologischen Strukturen arbeitet: Biofilme. Sorgfältig und mit viel Liebe zum Detail haben sie ALWE entwickelt. Ein „lebendes Bild“, welches ein natürliches Grün an leblose, graue Wände bringt. Im Herzen von ALWE befinden sich Mikroalgen, welche Luftschadstoffe unschädlichen machen können.

Auf dem Zukunftfsorum Energiewende präsentieren Sie die entworfene Algenwand, die mit wenig Pflege das Leben verschönert und nützlich ist. Mit Ihrer Hilfe können sie ihr erstes Produkt auf den Markt bringen! Mit Crowdfunding möchten sie sich Rückkopplungen holen zu ihrer innovativen Idee, die Stadt etwas grüner zu machen.


Stephanie Abben

Stephanie Abben 

»Mit meiner Malerei möchte ich die Wahrnehmung unserer Umwelt in Frage stellen und die Möglichkeiten sichtbar machen, wie wir die klimatische Situation interpretieren.«

Auf der Grenze zwischen Vorstellung und Wirklichkeit verschwimmend erarbeitet Stephanie Abben im malerischen Prozess eine eigene illusorische Bildästhetik von naturlandschaftlichen und urbanen Motiven, in denen Spuren zivilisatorischer Eingriffe, Brachliegendes, Überwuchertes, Vergessenes, Unbenutzbares, Zerstörtes zu neuen Formationen und Bildwelten collagiert werden.

Klare Gegenständlichkeit und abstrakte informelle Elemente verbindend bringt ihre Malerei eine Daseins-Ungreifbarkeit vormals belebter aber nun verlassener oder verschmutzter Orte zum Ausdruck und konzentriert sich innerhalb der Gegensätze Natur/Umwelt und Künstlichkeit auf die Fokusverschiebung brachliegender „Leerstellen“ im sonst so schönen idyllischen Anblick.


Martin Goretzki

Künstlerpaar Annette & Martin Goretzki 

»Unsere Herausforderung: Aus Realität Wirklichkeit machen. Die Wirklichkeit ist IMMER relativ,- objektiv wie z.B. in der Physik die Zeit - oder einfach nur aufgrund unserer individuellen subjektiven Wahrnehmung.«

Das Künstlerpaar Annette und Martin Goretzki waren in der Köln Aachener Bucht unterwegs - einer der fruchtbarsten Regionen Deutschlands - Naherholungsgebiet für die Großstädte Köln und Aachen und sahen sich die Wirklichkeit vom Traum des stadtnahen Landlebens an. Es drängte sich förmlich auf, allein die Absurditäten, die sie vorfanden, sichtbar zu machen und die Dringlichkeit einer unmittelbaren Energiewende spürbar zu machen. So entstand ihre Fotoserie „Lust aufs Land“, welche sie auf der Veranstaltung präsentieren.

Seit 2008 konzentrieren sich Annette und Martin Goretzki auf die gemeinsame künstlerische Tätigkeit im Atelier Magomomentum. Schwerpunkt ist die Arbeit an der Realität. Gemeinsames Ziel ist es, gewohnte und damit voreingenommene Wahrnehmungen zu brechen und neue Sichtweisen außerhalb des Gelernten zu generieren. Ausgangslage für die Werke sind Fotografien.


Leonie Nowotsch

»Künstler können mit ihrem Blick auch unbemerkte oder von anderen übersehene Geschehnisse wahrnehmen. Ich möchte meine künstlerischen Fähigkeiten nutzen, um auf diese Dinge aufmerksam zu machen und für neue Interpretationen zu öffnen.« 

Leonie Nowotsch beschäftigt sich in den künstlerischen Arbeiten mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Ihre Arbeiten stellte sie schon in ganz Deutschland aus, von Neumünster, über Berlin und den Harz bis Freiburg im Breisgau. 

Leonie Nowotsch ist 1990 in Bremerhaven geboren, lebt und arbeitet seit 2011 in Bremen. Sie studierte Freie Bildende Kunst bei Prof. Jochen Stenschke und Prof. Michael Dörner an der HKS Ottersberg und beendete ihr Studium dieses Jahr mit dem Master of Fine Arts.


Monty Schmidt

Monty Schmidt   

»Ich bringe meine Energie für den Wandel ein, weil kommende Generationen eine faire Chance verdienen«

Monty Schmidt ist 1982 in Leipzig geboren und im ländlichen Raum aufgewachsen. Hier entstand seine Leidenschaft für die Umwelt und Natur. Beruflich arbeitet er im sozialen Bereich und ist ehrenamtlich für eine bekannte Umweltorganisation tätig.

Ziel seines Projektvorhabens ist es, die Energie- /Mobilitätswende durch Visualisierung des "Ist-Zustands" und möglichen "Zustand mit höherer Lebensqualität, im Einklang mit der Umwelt" in Form künstlerischer Bilder aufzuzeigen und voranzutreiben.

Dafür werden die PKW-überfülltesten Verkehrsknotenpunkte Kassels (Stau, Lärm, Abgase, Stress..) fotografiert. Gemeinsam mit der Kasseler Künstler-Szenze soll aus der fotografischen Darstellung der Orte Zeichnungen entstehen, wie der Ort wohl in einer nachhaltigeren, ökologisch saubereren Zukunft mit mehr Lebensqualität aussehen könnte.

Die Ergebnisse dieses Vorhabens werden im Rahmen des Zukunftsforums Energiewende sowie in der Veranstaltungsreihe Lebenswertes Kassel zu sehen sein.