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Diana Thiel
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Zukunftsforum Energiewende News

Digitalisierung nötig

05.12.2017: Fast wie ein roter Faden zog sich das Stichwort Digitalisierung durch die Veranstaltung. Datenerhebung und Datenverarbeitung sind die Grundlage, um Energielasten zu managen, wenn aus Verteilnetzen mehr Strom für insbesondere E-Mobilität gezogen wird und gleichzeitig immer mehr dezentrale Einspeiser dazukommen.

Um Daten ging es auch im zentralen Block 5
„Klimaschutz in Bund, Land und Kommune: Auf die Abstimmung kommt es an!“
Da soll oder muß der Sachbearbeiter einer kleinen Kommune die Klimabilanz für ein Projekt ausrechnen. Er weiß zwar die Bilanz aufzustellen. Doch zum einen stößt er auf eine uneinheitliche Bezugsbasis oder fehlende Aktualität von Daten – was vielfach aus der Teilnehmerschaft kritisiert wurde. Hier wird der Bund in der Pflicht gesehen, für Vereinheitlichung zu sorgen. Zum anderen kostet es Zeit, alle Daten einzeln zu recherchieren. Oder eine bestimmte Auskunft eines Energieversorgers brauchen viele, und alle fragen einzeln.

Auf dem Podium saßen drei Vertreter für Lösungsansätze: Im Land Brandenburg gab das Ministerium für Wirtschaft und Energie einem Dienstleister den Auftrag, alle relevanten Daten in einer Energiedatenbank zusammenzutragen. Daraus errechnet nun die „EnergieSpar-Agentur des Landes Brandenburg“ Energie- und CO2-Bilanzen in Form von Energiesteckbriefen für Landkreise, Regionen oder Gemeinden. Solche Energiesteckbriefe gibt es auch im Frankfurter Raum. Hier erstellte sie aber der Regionalverband „FrankfurtRhein-Main“. Die Agentur für Erneuerbare Energien gibt jährlich den „Bundesländervergleich Erneuerbare Energien“ heraus. (Quelle: aus Fachmagazin "energie aus pflanzen")

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Podiumsdiskussion mit Philipp Vohrer, AEE, Michael Voll, Regionalverband FrankfurtRheinMain, Uwe Steffen, Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, Benjamin Dannemann, AEE, als Moderator (von links).